Dezentral und sektorübergreifend organisiert

Das Pilotprogramm zeigt anhand von konkreten Projekten auf, wie die Schweiz sich an das veränderte Klima anpassen kann. Die Projekte sind sektorübergreifend angelegt und werden dezentral in allen Kantonen umgesetzt. Federführend ist das Bundesamt für Umwelt.

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Die wichtigste Massnahme im Kampf gegen den Klimawandel ist die konsequente Verminderung des weltweiten Ausstosses von Treibhausgasen. Dazu hat sich die Schweiz zusammen mit rund 190 weiteren Staaten im Übereinkommen von Paris verpflichtet. Der Bund hat im CO2-Gesetz verschiedene Instrumente festgelegt, um die Treibhausgas-Emissionen der Schweiz zu reduzieren.

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Vorbereitet sein

Selbst wenn es gelingt, die weltweiten Treibhausgasemissionen zu senken, wird sich das Klima in den kommenden Jahrzehnten weiter verändern. Wir müssen uns also an neue Bedingungen anpassen. Der Bundesrat hat dazu eine Strategie sowie einen Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt. Ziel ist es, dass Behörden, Wirtschaft und Bevölkerung diese Herausforderung annehmen und gemeinsam bewältigen.

Der Bund hat die Aufgabe, Grundlagen für die notwendigen Massnahmen bereitzustellen und die einzelnen Akteure und ihre Aktivitäten untereinander zu vernetzen und zu koordinieren. Mehr über Strategie und Aktionsplan des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel findet sich hier auf der Website des BAFU .

Beispielhafte Projekte

Zur Anpassungsstrategie des Bundes gehört auch das Pilotprogramm «Anpassung an den Klimawandel». Es unterstützt beispielhafte, innovative Vorhaben der Kantone, Regionen, Städte und Gemeinden und zeigt auf, wie die Schweiz sich ganz konkret an das veränderte Klima anpassen kann. Die Projekte dienen dazu, vor Ort die Klimarisiken zu minimieren, die Anpassungsfähigkeit zu steigern und Chancen zu nutzen.

Mit dem Pilotprogramm sollen die verschiedenen Akteure vernetzt und die Zusammenarbeit auf allen Ebenen gefördert werden. Zudem geht es auch darum, Lösungen zu finden, an denen unterschiedliche Fachgebiete, Organisationen oder sogar Sektoren beteiligt sind. Dadurch entstehen kohärente und praxistaugliche Lösungen. An der Umsetzung der Projekte sind nicht nur staatliche Stellen, sondern auch Unternehmen der Privatwirtschaft beteiligt. 

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Zweite Programmphase läuft

Während der ersten Phase des Pilotprogramms (2013 bis 2017) wurden in der ganzen Schweiz 31 Projekte abgeschlossen. Resultate finden sich im Archiv. Die zweite Programmphase startete 2019 mit weiteren 50 Projekten zu sechs Themen Ergebnisse werden bis Ende 2022 vorliegen.

Am Pilotprogramm sind zehn Bundesämter beteiligt (siehe Tabelle). Die Leitung liegt beim Bundesamt für Umwelt BAFU. Die Kosten für die zweite Phase des Pilotprogramms sind auf insgesamt rund 9,4 Millionen Franken veranschlagt. Die Projektaufwände werden von den beteiligten Bundesämtern sowie den Kantonen, Städten und Gemeinden gemeinsam getragen. 

Diese Bundesämter sind in das Pilotprogramm involviert und leisten fachliche sowie finanzielle Unterstützung.  
Bundesamt für Umwelt BAFU (Gesamtleitung) 
Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS 
Bundesamt für Energie BFE  
Bundesamt für Gesundheit BAG  
Bundesamt für Landwirtschaft BLW  
Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLW  
Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz  
Bundesamt für Strassen ASTRA  
Bundesamt für Raumentwicklung ARE 
Bundesamt für Wohnungswesen BWO 

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Letzte Änderung 12.02.2018

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