Bei diesem Projekt sollen Entscheidungsgrundlagen entwickelt werden, welche dazu dienen die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Menschen und Tieren angesichts des Klimawandels zu erhalten und zu fördern.
Projektziele
- Das Projekt wird neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von Hitze auf die Gesundheit von Mensch und Tier sowie über
Gesundheitsrisiken durch vektorübertragene Krankheiten und Mykotoxine durch den Verzehr von Lebensmitteln gewinnen. - Das Projekt verfolgt einen transdisziplinären Ansatz, bei dem relevante Interessengruppen und Forschende in einem kontinuierlichen Dialog an der gemeinsamen Entwicklung von Entscheidungsgrundlagen beteiligt sind. So werden Instrumente und Hilfsmittel erarbeitet, die auf die Bedürfnisse der relevanten Interessengruppen zugeschnitten sind.
Projektinhalte
- Aktuelle und künftige Hitzeanfälligkeit der Bevölkerung sowie des Gesundheitssystems der Schweiz. Es werden Entscheidungsgrundlagen für relevante Akteure erarbeitet um die Bevölkerung vor Hitze zu schützen.
- Untersuchung von frühen Anzeichen von Hitzestress bei Schweinen und Geflügel sowie von effizienten Adaptationsmethoden. Es werden Empfehlungen für Landwirte und Interessenvertreter ausgearbeitet, die dazu beitragen die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistung von Schweinen und Geflügel bei Hitze zu erhalten und zu verbessern.
- Klimatische und produktionstechnische Bedingungen, welche ein erhöhtes Risiko für das Pilzwachstum und die Kontamination von Mykotoxinen darstellen. Ein Instrument zur Entscheidungsunterstützung wird erarbeitet.
- Bewertung aktueller und zukünftiger Risiken für Mensch und Tier im Zusammenhang mit vektorübertragenen Krankheiten (VBD) in der Schweiz, mit besonderem Augenmerk auf Infektionskrankheiten, die von Aedes-Mücken übertragen werden. Die Informationen dienen der Erarbeitung von Präventionsmassnahmen auf nationaler und ggf. kantonaler Ebene.
Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden kommunikativ mit und für Interessensgruppen aufbereitet und zur Verfügung gestellt.
Projektpartner
- EBP Schweiz AG (Andrea Bianchin)
- Institute of Social and Preventive Medicine (ISPM), Forschungsgruppe «Climate Change and Health», Universität Bern (Ana M. Vicedo-Cabrera)
- Veterinary Public Health Institute (VPHI), Universität Bern (Gertraud Schüpbach)
- Zentrum für tiergerechte Haltung, BLV (Antonia Ruckli)
Weiterführende Informationen
Letzte Änderung 23.07.2024