Gesundheit des Menschen

Der Klimawandel und die damit verbundenen Temperaturzunahmen haben erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Das Bundesamt für Gesundheit BAG erarbeitet in Kooperation mit dem Bundesamt für Umwelt BAFU Wissensgrundlagen sowie Präventionsmassnahmen, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.

Hitzesommer wie in den Jahren 2003, 2015 und 2018 werden gemäss Klimaszenarien in Zukunft häufiger auftreten, intensiver sein und länger andauern. Die Auswirkungen von Hitze auf die Gesundheit sind vielschichtig und können zum Tod führen: Im Hitzesommer 2003 starben in der Schweiz 6,9 % mehr Personen als sonst zu dieser Jahreszeit, 2015 waren es 5,4 %.

Ziel

Ziel des Themenschwerpunktes ist es, aktuelle wissenschaftliche Daten zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels zu erarbeiten - und auf deren Basis Präventionsmassnahmen gegen die Folgen der Hitzebelastung. Die Informationen und Materialien über Präventionsmassnahmen sollen der Bevölkerung, Fachpersonen und den Behörden zur Verfügung stehen. 

Highlights

Wissensgrundlagen

Am Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut Swiss TPH wird im Rahmen des Themenschwerpunktes untersucht, wie sich Hitze auf die Gesundheit auswirkt:

Informationsmaterial für die Bevölkerung und Fachpersonen

Nach dem Hitzesommer 2003 haben das BAG und das BAFU Informationsmaterialien zum Schutz bei Hitzewellen erarbeitet. Diese machen auf die Gefahren bei Hitzewellen aufmerksam. Die Informationsmaterialien richten sich an die Bevölkerung und Fachpersonen und wurden 2016 aktualisiert. Die Flyer und Plakate können über die Seite www.hitzewelle.ch bestellt werden.

Massnahmen-Toolbox für die Behörden

Das Swiss TPH hat 2017 im Auftrag des BAG eine Hitzewellen-Massnahmen-Toolbox erarbeitet. Diese unterstützt die Kantonsbehörden im Umgang mit Hitzewellen. Insbesondere können die Kantone mithilfe der Toolbox einen Hitzeaktionsplan erstellen.

Die vom Swiss TPH im Auftrag des BAG durchgeführte Evaluation kantonaler Hitzemassnahmenpläne zeigt, dass Hitzeaktionspläne dazu beitragen, die hitzebedingte Sterblichkeit zu reduzieren.

Partner

Das Bundesamt für Gesundheit BAG betreibt den Themenschwerpunkt in Kooperation mit dem Bundesamt für Umwelt BAFU. Die wissenschaftlichen Grundlagenarbeiten erarbeitet das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut Swiss TPH im Auftrag des BAG und des BAFU.

Letzte Änderung 05.11.2018

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